
Bücher
Tierrechte, Ethik und Aphorismen
Diese
Rubrik beinhaltet eine bibliographische Auflistung meiner bisher erschienenen
Bücher zum Thema Tierrechte.
Helmut
F. Kaplan:
Leichenschmaus: Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung
Verlag: Books on Demand (November 2011)
ISBN-10: 3844872647 ISBN-13: 978-3844872644, 268 Seiten
Fleischkonsum bzw. Vegetarismus sind mittlerweile mediale Themen. Ihre Diskussion erfolgt heute aber vor allem unter den Stichworten Ernährung, Gesundheit, Bio, Umwelt und Klima. Der ethische bzw. tierethische Aspekt fehlt fast völlig. Diese Neuauflage soll dazu beitragen, wieder diejenigen ins Blickfeld zu rücken, um die es beim Thema Fleisch vorrangig gehen sollte: die zig Milliarden Tiere, die jährlich für unseren Gaumenkitzel leiden und sterben müssen.
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Helmut
F. Kaplan:
Ich esse meine Freunde nicht oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist
Verlag: trafo Wissenschaftsverlag (Oktober 2009)
ISBN-10: 3896269410 ISBN-13: 978-3896269416, 131 Seiten
"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will", erkannte Albert Schweitzer
in der Folge eines Offenbarungserlebnisses am Ogowefluß in Gabun. Wenn wir uns in keiner Konfliktsituation
befinden (was die Regel ist), ist dies ein hinreichender Leitsatz für moralisches Handeln. Einfache Regeln
reichen meistens aus, um uns zu sagen, was wir tun sollen. George Bernard Shaws berühmtes Diktum "Tiere
sind meine Freunde ... und meine Freunde esse ich nicht" ist eine andere einfache und einleuchtende
Aussage bzw. Regel. Darum geht es in diesem Buch: um praktikable Grundsätze für moralisches Handeln. "Ethik
ist praktisch, oder sie ist nicht wirklich ethisch", sagt der in Princeton lehrende Philosoph
Peter Singer.
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Helmut
F. Kaplan:
Leben, Lieben, Leiden: Gedanken
Verlag: Books on Demand (März 200)
ISBN-10: 3837016218 ISBN-13: 978-3837016215, 9,90 Euro, 96 Seiten
Speziell mit Tierrechten hat dieses Buch nichts zu tun. Vielmehr besteht es
aus aphoristischen Gedanken zu "allen" Themen: Leben, Lebensregeln,
Menschen, Gesellschaft, Kultur, Politik, Liebe, Alkohol, Sterben, Glück,
Leiden, Verantwortung, Moral. Beim Thema Moral kommen natürlich auch die
Tiere bzw. unser Umgang mit ihnen vor. Insofern stellt die Sammlung eine
Realität bzw. Normalität dar, wie sie sein sollte: Tierrechte nicht als
exotisches Spezialthema, sondern als ein Gesichtspunkt der
Gesamtwirklichkeit. Folgenden weitergehenden Bezug zu Tierrechten gibt es
aber sehr wohl: Diese Schrift enthält nicht nur Kaplans Weltsicht, sondern
auch seine "Menschensicht", sprich: seine Einschätzung der Menschen. Die ist
zwar nicht eben optimistisch, aber vermutlich realistisch. Und ein
realistisches Menschenbild kann beim Kampf für Tierrechte nur nützen.
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Helmut
F. Kaplan:
Freude, schöner Götterfunken. Glück zwischen Schmerz und Tod
Verlag: Books on Demand GmbH (Juni 2007)
ISBN-10: 383349705X ISBN-13: 978-3833497056, 9,90 Euro, 132 Seiten
In diesem Buch geht es unter anderem darum, innerhalb des vom Leiden
bestimmten Lebens auch leidensarme bzw. leidensfreie Räume zu schaffen.
Damit ist ein wichtiger Bezug zur Tierrechtsbewegung gegeben: Für sie ist es
von existentieller Bedeutung, daß die Personen, die sie tragen, ihr
Potential ausschöpfen und ihre Energie optimal einsetzen - um den Tieren
wirksam zu helfen und ihre Rechte maximal zu fördern. Dies kann nur, wer
sein Leben so gestaltet, daß es zwischen all dem Leiden immer auch Oasen des
Friedens und des Glücks gibt.
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Helmut
F. Kaplan:
Der Verrat des Menschen an den Tieren
ISBN-10: 3909067069, ISBN-13: 978-3909067060, 19 Euro, 212 Seiten
Tierversuche, Tiertransporte, Massentierhaltung,
Rinderwahn, Vogelgrippe – diese und andere Tierthemen bestimmen zwar häufig
die Schlagzeilen, aber die Hauptopfer, die Tiere, spielen dabei meist keine
oder nur eine kleine Rolle. Auf diesen ethischen Skandal will
Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan mit seinem jüngsten Buch
aufmerksam machen.
- Wir üben gegenüber Tieren eine welthistorisch beispiellose Schreckens- und Terrorherrschaft aus.
- Diese steht in krassem Widerspruch zu jeglicher Ethik und zu allen unseren moralischen Prinzipien.
- Diesen Skandal gilt es zu erkennen und zu beseitigen.
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Helmut
F. Kaplan:
Die ethische Weltformel
ISBN 3-909067-04-2, 2003, 9,90 Euro, 108 Seiten
Gibt es eine ethische Weltformel?
Dieser Frage geht Helmut F. Kaplan in seinem jetzt erschienenen Buch "Die Ethische Weltformel - Eine Moral für Menschen und Tiere" nach.
Ist vielleicht die "Goldene Regel" der lange gesuchte Stein der Weisen, die Essenz aller Ethik? Auch wenn aus philosophisch-methodologischer Perspektive viel-leicht Skepsis angebracht ist, so ist sicherlich der uns allen bekannte Satz "Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg' auch keinem andern zu" eine praxistaugliche und unkomplizierte Regel, die gerade durch ihre Einfachheit und Verständlichkeit besticht und in den meisten real vorkommenden Situationen angewendet, zu einer durch und durch moralischen Entscheidung führt.
Dieser einfach zu verstehende moralische Imperativ ist für alle Menschen, die moralisch leben wollen, ein ideales und in der Wirksamkeit kaum zu überbietendes Awägungsinstrument.
Denn würden wir alle diesen moralischen Imperativ konsequent befolgen, so wäre mit einem Schlag der größte Teil aller Übel dieser Welt beseitigt, da die "Goldene Regel" uns nicht nur sagt, wie wir unsere Mitmenschen behandeln sollen, sondern auch, wie das Mitlebewesen Tier von uns zu behandeln ist.
Als persönliches Credo gebraucht, würde sie damit auf einzigartige Weise all jene Kräfte in uns wecken, die uns zu wahrhaft ethischen Menschen machen.
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Helmut
F. Kaplan:
Tierrechte
Die Philosophie einer Befreiungsbewegung
Echo-Verlag
ISBN 3-926914-35-1, 2000, Fr. 19.60, 160 Seiten
Die Tierrechtsbewegung gewinnt immer
mehr an Bedeutung. In diesem Buch werden erstmals alle wichtigen Argumente
der Tierrechtsbewegung fachlich fundiert und allgemeinverständlich dargestellt.
Im zweiten Teil geht der Autor auf die Theorien von Peter Singer und
Tom Regan ein.
Vertrieb für die Schweiz:
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Helmut
F. Kaplan:
Tiere haben Rechte
Argumente und Zitate von A-Z
Harald Fischer Verlag
ISBN 3-89131-118-4, 1998, Fr. 20.-, 109 Seiten
Niemand kann heute noch behaupten:
"Tiere sind nicht wichtig, die kommen in der Philosophie überhaupt
nicht vor", schreibt Helmut F. Kaplan. Doch ohne ständige Überzeugungsarbeit
wird sich die Erkenntnis, dass Tiere Rechte haben, in der Praxis nicht
durchsetzen.
Als Teil dieser Überzeugungsarbeit versteht sich dieses Buch. In
ihm zeigt der Autor, dass die gängigen Argumente, die das Recht
des Menschen auf den uneingeschränkten Gebrauch von Tieren verteidigen
wollen, nicht haltbar sind.
Im ersten Teil des Buches widerlegt der Autor Standardargumente der
Tierrechtsgegner aus allen Bereichen des menschlichen Umgangs mit Tieren.
Im zweiten Teil kommen bedeutende Persönlichkeiten aus zwei Jahrtausenden
zum Thema "Tierrechte" zu Wort. Den Abschluss bildet eine Betrachtung
Helmut F. Kaplans über "Die Zukunft der Tierrechtsbewegung".
Der Band enthält nach Stichworten geordnete Standardargumente der
Tierrechtsgegner sowie Zitate bedeutender Persönlichkeiten aus
verschiedenen Kulturen, Religionen und Zeiten.
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Helmut
F. Kaplan:
Wozu
Ethik?
Über Sinn und
Unsinn moralischen Denkens und Handelns
Asku-Presse
ISBN 3-93099412-7, 2001, DM 23.47 / Euro 12.
»Was machen Ethiker, während
Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche die letzten Vorbereitungen für
den nuklearen, ökologischen und Übervölkerungs-Selbstmord
treffen? Sie produzieren Theorien! Theorien, die kein Mensch
zur Kenntnis nimmt, geschweige denn versteht. Wozu also Ethik? Und wenn
wir uns die drängenden Probleme der Gegenwart bewußt machen:
Weiß da nicht ohnehin jeder, der bei Verstand und guten Willens
ist, was zu tun wäre? Wozu also noch Ethik?
Andererseits: Es gibt zweifellos auch fruchtbare ethische Konzepte.
Zum Beispiel die Idee von universellen, nicht relativierbaren Menschenrechten.
Oder die moralischen Grundlagen der Tierrechtsbewegung, die in den letzten
beiden Jahrzehnten mehr bewirkt haben als alle »Tierfreunde«
und »Tierschützer« der vorangegangenen zwei Jahrtausende.
Hieraus resultiert das Paradox und Problem, das Anlaß für
dieses Buch war: Einerseits ist offenkundig, daß die heutige Ethik
in weiten Bereichen sinnlos und überflüssig ist. Andererseits
gibt es ethische Ansätze, die sinnvoll und notwendig sind. Wie
kann das eine vom anderen unterschieden werden? Wo verläuft die
Grenze zwischen überflüssigem Theoretisieren und notwendigem
Nachdenken?«
(Aus der Einleitung des Autors)
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Vergriffene
Bücher:
- Ist die Psychoanalyse wertfrei?
Bern: Huber, 1982.
- Philosophie des Vegetarismus. Frankfurt: Lang, 1988.
- Warum Vegetarier? Frankfurt: Lang, 1989.
- Sind wir Kannibalen? - Fleischessen im Lichte des Gleichheitsprinzips.
Frankfurt: Lang, 1991.