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Starrer Dogmatismus höhlt nicht nur Seelen, sondern auch Systeme aus. Und das eine hat natürlich mit dem anderen etwas zu tun. Denken wir nur an den Zusammenbruch des Ostblocks im allgemeinen und an den Zusammenbruch der DDR im besonderen: Die "überzeugtesten" Kommunisten waren die ersten, die die kapitalistischen McDonald's-Läden stürmten. Womit wir auch schon beim Thema sind: Auch Anhänger der Maqi-Sekte verwandeln
sich schneller in Fleischesser, als man denken würde. Christoph Stross nennt für seinen Absprung unter anderem folgende Gründe:
Für nähere Informationen siehe mein Forum > Praktische Ethik > Durchgedreht und durchgeknallt? Immerhin: Stößers Theorie, wonach man Fleischesser mit einem Schritt zu Veganern machen könnte, funktioniert wenigstens in der umgekehrten Richtung: mit einem Schritt vom Veganer zum Fleischesser. Und Stross scheint nicht der einzige zu sein, der der Destruktiv-Sekte den Rücken kehrt: Auch Iris Berger soll die Truppe verlassen haben. Und die hat sich ja bekanntlich besonders mächtig ins Zeug gelegt, wenn es darum ging, das Eindringen rationaler Elemente in den Vernunft-freien Innenraum des Stößerschen Wahnsystems zu verhindern. Wer sich auf Dauer starrsinnig Fakten, Argumenten und Diskussionen verschließt und ausschließlich auf seine göttliche Eingebung baut, mag seinen Seelenfrieden maximieren, muß sich dafür aber mit einem Minimum an Wirkung begnügen.
© Helmut F. Kaplan Themenverwandte Artikel: |
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