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Unter Tierrechtlern gibt es immer wieder Diskussionen darüber, ob man sich bei
bestimmten Themen oder Situationen mit seinem Engagement für Tiere nicht zurückhalten sollte, um konkurrierende menschliche
Interessen zu schützen oder zuerst einmal Wichtigeres zu erledigen. Drei Beispiele:
Ich habe immer gesagt: Tierrechtler müssen vor allem eines sein, nämlich:
Tierrechtler,
Politische Wahlen ERZWINGEN nun Entscheidungen. Schließlich haben unterschiedliche Parteien unterschiedliche Prioritäten, aber wählen kann man immer nur eine. Diese Qual der Wahl ist im Hinblick auf Tierrechte äußerst heilsam, weil sie endlich jene Entscheidung erzwingt, die man ohnehin schon längst getroffen haben sollte: Was ist mir wirklich am wichtigsten? Sind es die Tiere oder ist es doch etwas anderes? Wer sich bei politischen Wahlen nicht am Tierrechts-Kriterium orientiert, weiß, daß er eben andere Prioritäten hat. Das ist legitim, sollte aber nicht verschwiegen werden. Weder gegenüber sich selbst noch gegenüber Tierrechtlern. Damit erspart man sich und anderen fadenscheinige Argumente und fruchtlose Diskussionen.
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