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Persönliche Angriffe vermeiden und ignorieren Damit will ich nicht vorschlagen, auf persönliche Angriffe gar nicht zu reagieren. Ein-, zweimal kann und soll man die Dinge schon aus seiner Sicht darlegen. Aber damit sollte man es dann auch bewenden lassen. Denn die notorischen Querulanten stellen ihre Angriffe sowieso auch dann nicht ein, wenn man etwas schon hundertmal klargestellt hat. Wenn man ihre Angriffe ignoriert, verlieren sie den Spaß und hören auf - oder wenden sich einem anderen Opfer zu. Das Gesagte gilt umso mehr, als es auch einige wenige wirklich pathologische Fälle gibt: Menschen, die sich vornehmlich an besonders exponierten Repräsentanten der Bewegung festbeißen und daran erkennbar sind, daß sie an sachlichen Fragen ÜBERHAUPT NICHT interessiert sind, sondern AUSSCHLIEßLICH daran, ihre persönlichen Probleme auszuagieren. Bei diesem erfreulicherweise kleinen Hardcore-Querulanten-Kreis ist es nicht nur ein Gebot der Klugheit, sondern sogar eine Frage des physischen Überlebens, sie nach Möglichkeit zu ignorieren. Denn diese Getriebenen sind auch fähig, einem Briefbomben oder noch Gefährlicheres zu schicken. Insgesamt glaube ich, aus Erfahrung feststellen zu können: Die Tierrechtsbewegung ist insgesamt wesentlich vernünftiger, als man angesichts ihrer notorischen Störenfriede vermuten würde. Wenn man konsequent und kontinuierlich seine Arbeit erledigt, dann wird das mit der Zeit auch erkannt und anerkannt. Inhaltliche Differenzen diskutieren Leider gibt es in der Tierrechtsbewegung ein immenses Maß an Intoleranz und Dogmatismus. Aber unter vernünftigen, aufgeklärten Menschen sollte es doch möglich sein, über wichtige Themen wie etwa Veganismus, Schächten und Holocaust-Vergleich ruhig und rational zu diskutieren. Leider werden diese und andere Themen aber immer wieder im Sinne eines Religionsersatzes mißbraucht. Die kontraproduktiven Folgen sind Denkverbote und Meinungsterror – und endlose, fruchtlose Streitereien.
© Helmut F. Kaplan Themenverwandte Artikel: |
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