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Anläßlich der aktuellen (2005) Allen-Studie, wonach vegetarisch lebende Kinder in ihrer Intelligenzentwicklung zurückblieben, möchte ich feststellen: 1) Die Vorstellung, daß man Intelligenz irgendwie essen könnte, erinnert in ihrem bizarren Biologismus fatal an die Vorstellung von Menschenfressern, daß man durch das Essen von Klavierspielern dann selbst Klavier spielen könnte. 2) Selbst wenn es tendenzielle Effekte der behaupteten Art geben sollte, sind diese MIT SICHERHEIT im Vergleich zu den Faktoren Anlage und Umwelt vernachlässigbar klein. Nicht umsonst schicken wir unsere Kinder, wenn uns an ihrer geistigen Entwicklung gelegen ist, in die Schule, um etwas zu lernen, anstatt zum Metzger, um dort Fleisch zu essen. 3) Solche Studien gewinnen überhaupt erst vor dem Hintergrund einer völlig verrotteten Moral an Relevanz, nämlich einer Moral, die buchstäblich über Leichen geht. Für jede Moral, die diesen Namen verdient, ist jedes Rezept, wie man durch das Umbringen anderer seine Intelligenz steigern könnte, völlig irrelevant. Wenn sich herausstellte, daß man durch das Essen kleiner Kinder intelligenter würde, würden wir das ja auch nicht machen.
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