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Meine seit Jahren wiederholte Aufforderung, das gegenseitige Ausschließen aus der Tierrechtsbewegung aufgrund nicht-tierrechtsrelevanter Aspekte zu unterlassen, hat jüngst in München eine eindrucksvolle Bestätigung erfahren: Binnen weniger Minuten wurde ich von Teilnehmern der Anti-Jagd-Demo unter anderem wie folgt angesprochen: Die Religion sei an allem schuld. Und: Nur mit Religion könne die Befreiung der Tiere gelingen. Konkretisiert und personalisiert man diese Positionen auf die in der Tierrechtsbewegung übliche Weise, so werden deren destruktiven Konsequenzen deutlich: Die einen sagen: Nur mit nicht-religiösen Menschen können wir zusammenarbeiten. Die anderen sagen: Nur mit religiösen Menschen können wir zusammenarbeiten. Solche Haltungen sind in der Tierrechtsbewegung so kontraproduktiv, wie sie es im Hinblick auf Menschenrechte wären: Wo stünden wir im Bemühen um die Respektierung von Menschenrechten, wenn religiöse Menschenrechtsaktivisten sich weigerten, mit nicht-religiösen Menschenrechtsaktivisten zusammenzuarbeiten und umgekehrt! Bedrängte Tiere wie bedrängte Menschen können, würden und wollen auf niemanden verzichten, der sich für ihre Rechte einsetzt!
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