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Diplomarbeit von Astrid Kaplan:Zum Verhältnis
von Mensch und Tier
1. EINLEITUNGZiel dieser Arbeit ist ein zweifaches: Erstens sollen - die zum Teil geradezu absurden - Widersprüche in der Wahrnehmung und Bewertung von Tieren, die in unserer Gesellschaft zu beobachten sind, dargestellt werden. Zweitens sollen diese Widersprüche anhand psychologischer Konzepte erhellt werden. Die
fundamentale Frage, die sich wie ein roter Faden durch diese Studie
zieht, kann wie folgt auf den Punkt gebracht werden: Im 2. Kapitel werden die psychohistorischen, faktischen und philosophischen Rahmenbedingungen der Mensch-Tier-Beziehung dargestellt. Anhand der traditionellen Tierethik und Tierschutzbewegung werden zunächst die Einstellungen zu Tieren, wie sie sich in den letzten zwei Jahrtausenden herausgebildet haben, dargelegt - und gezeigt, daß viele anachronistische Haltungen gegenüber Tieren bis heute Bestand haben. (2.1.) Im Abschnitt "Massentierhaltung und Tierversuche" (2.2.) wird dann der "moderne" Umgang mit Tieren dargestellt. Danach werden die Konzepte und Erkenntnisse der neuen Tierrechtsbewegung und -philosophie erläutert, auf deren Hintergrund die widersprüchliche Mensch-Tier-Beziehung ratio-nal diskutiert werden kann. (2.3.) In Kapitel 3 werden dann systematisch konkrete Widersprüche in der Mensch-Tier-Beziehung aufgezeigt - zunächst Widersprüche, die eher emo-tionszentriert sind, danach solche, die primär rationaler Natur sind. In Kapitel 4 wird schließlich der Versuch unternommen, die aufgezeigten Widersprüche in der Mensch-Tier-Beziehung anhand psychoanalytischer und sozialpsychologischer Konzepte psychologisch zu erhellen und zu erklären. > Zurück zum Inhaltsverzeichnis
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